28 Mai 2010

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Von Bastard Pop und anderen Moritaten

Bastard Pop?

Foto: dpa

Ist „Bastard Pop“ eigentlich eine Beschimpfung für Modern Talking? Und “Krautrock” wird wahrscheinlich eine besondere Form der Tischmusik sein, oder?
Sie haben´s natürlich sofort gemerkt – es handelt sich um Musikrichtungen aus der Pop- bzw. Rockmusik. Aber hätten Sie z. B. auch gewusst, dass der von Desmond Dekker eingespielte Welthit “The Israelites ” (1968) als erstes richtiges Reggaestück gilt?
Oder interessieren Sie sich vielleicht für Stilrichtungen der „E-Musik“, also der so genannten ernsten Musik (im Gegensatz zur U-Musik)?
Dann kann ich Ihnen eine der besten Webseiten empfehlen, die sich mit Stilrichtungen der Musik befassen: uni-protokolle.
Hier gib´s jede Menge Infos über Musikrichtungen getrennt nach Volk, Religion, E-Musik, U-Musik, F-Musik und vieles mehr.

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24 Mai 2010

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Flac – die Zweite …

Wer abseits vom Mainstream-Music-Matsch (beachtliche Wortschöpfung, wie ich finde) interessante Musik in hoher Qualität hören will, wer überdies diese Musik für lau haben möchte, der soll sich ´mal auf http://www.archive.org umschauen. Diese Community hat sich darauf spezialisiert, Live-Mitschnitte zu sammeln und zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei nach meiner Kenntnis um die einzige (legale) Gratisquelle von unkomprimierter Musik.

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16 Mai 2010

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Flic-flac – oder doch kein Sport?

Neulich hatte ich ja Geburtstag. Da gab´s unter anderem einen – fast hätte ich geschrieben „Mp3-Player“. Was aber nicht gestimmt hätte. Denn der Player kann auch „flac“.
„Was´n das jetzt wieder?“
Das ist, im Gegensatz zu mp3 oder wma, ein verlustfreies Audioformat. So wie wav. Aber nur halb so groß.
Was das bringt?
Transportable Multimedia-Player haben bekanntlich nur ein begrenztes Speichervolumen (meiner 8 Gigabyte). Wenn man trotzdem Musik in hoher Qualität hören möchte, konvertiert man seine Aufnahmen von wav zu flac.
Das funktioniert ganz einfach: Man lädt sich den Audio-Konverter Lame herunter. Der „Free Lossless Audio Codec“ ist ein Open-Source-Codec, der auf Audiodaten spezialisiert ist und sie verlustfrei komprimiert.
Seit einiger Zeit ist die Qualität des zudem kostenlos erhältlichen Codecs wesentlich verbessert worden.
Flac-Dateien können Sie in Freeware-Playern wie z. B. „Winamp“ problemlos abspielen, nicht aber vom Windows Media Player.
Und natürlich auf tragbaren Multimedia-Playern. Siehe oben

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13 Mai 2010

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me myself

ok, jetzt ist es also soweit… zehabee goes web. mal sehen, wann “lena” zum tee einlädt 🙂 [oder “schiller”?]

in jedem fall ist der anfang gemacht. leute, schreibt, was das zeug hält – ich freu mich auf feedback. und auf die nächsten songs, die schon in der mache sind (“ballade of belief” und “i see a land” gehen hoffentlich noch bis zum sommer online).

und falls jemand unter euch ist, der gerne an songs rumbastelt… schick uns die bytes. wenn’s gut ist, posten wir deinen “mix”.

havefun//z

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9 Mai 2010

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Lautheitsrennen in den Klangmatsch

 

Die kalifornische Funkrock- und Alternative-Rockband Red Hot Chili Peppers, die zu den erfolgreichsten Vertretern des Crossover zählt, zeigt in „Californication“ ein besonders extremes Beispiel für maximale Lautheit. Das Stück verfügt noch über 3 bis 4 Dezibel Dynamik – die lautesten Signalspitzen sind ungefähr 1,5 mal lauter als die Durchschnittslautstärke und überschreiten dabei zeitweise das digitale Clipping:

 

 

Einer, der etwas von audiophilen Produktionen versteht, ist der Engineer, Autor und Audio Guru Bob Katz. Er verdeutlicht das Problem folgendermaßen: „In den Achtzigern, als die CD sich durchsetzte, hatten wir bis zum Lautstärkelimit der CD bei 0 dB noch einen Headroom von 6 bis 8 dB. Dem Originalmix während des Masterings Lautstärke hinzuzugeben war deshalb ungefährlich. „Viele Künstler wollen ihre Produkte lauter haben als die der Konkurrenz, weil sie sich davon mehr Aufmerksamkeit versprechen.”

Masteringprofi Friedemann Tischmeyer zur Sache: „Der Loudness War ist für mich wie eine Naturkatastrophe, wie eine Art akustischer Umweltverschmutzung.“

Und auf die Frage:“Klingt ein stark komprimierter Mix nicht druckvoller?“
“Wir müssen von dem Fehlglauben weg. Überkompression nimmt den Punch und bringt den Matsch.
Es ist ein Gewöhnungsprozess und die Sensibilität ist zum Teil auch bei den Engineers schon verloren gegangen. Auch die sind dazu aufgerufen, sich mal wieder kräftig die Ohren zu waschen und sich mal bei einem lautheitskompensierten A/B-Vergleich anzuhören, was man mit dynamischem Sound eigentlich für einen Impact erreichen kann. Nämlich viel mehr Impact und Druck als dieser ganze Schwachsinn: “dicke Wurst” gleich Druck. “Dicke Wurst” gleich Matsch!
Übrigens: Mit „dicker Wurst“ ist hier die Wellenform gemeint; je dicker, desto weniger Dynamik.
Wem das alles zu theoretisch ist, der schaue sich den folgenden Clip an, hier wird visualisiert, wie man aus einer dünnen Wurst eine dicke macht:

 

 

Wer´s immer noch nicht glaubt, der höre sich über eine vernünftige Mittelklasse-HiFi-Anlage eine CD-Pressung aus den 80ern im Vergleich mit einem Remaster aus dem neuen Jahrtausend an. Im Focus: Klangtiefe und Dynamik.

Auf der anderen Seite – Lautheitsrennen in den Klangmatsch

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