7 Jul 2010

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Candy 6

Dunkel erinnere ich mich. Es war zur Zeit der letzten Fußball-EM. Ich glaub´, sie hieß Webcam-Julia: Zwei sich heftig bewegende, riesengroße, vor der Kamera rotierende (zum Schluss war es wohl keine Webcam mehr, sondern eine richtige) dunkelbraune Augen. Dazu ein Lied, ich weiß nicht mehr genau, hieß es jetzt „privaht Ackt“ oder „preivet äckt“, gesungen von einer dünnen, im Studio ansatzweise aufgepeppten Stimme. Bei dem Ansatz ist es geblieben.

Warum ich Ihnen das jetzt auftische – nach über zwei Jahren?


Weil ich ein Déjà-vu hatte. Bitte sagen Sie jetzt nicht, so etwas träte beim gesunden Menschen nur im Zustand der Erschöpfung oder bei Inkubationen mit Nervengiften wie Alkohol oder halluzinogenen Drogen auf. Nein, ich lese auch nur ganz selten die Bild. Die aber war die Ursache meines Erlebnisses, genauer gesagt, der Zeitungsbericht über Candy Six. Oder Candy 6.

Headline: Sexy Playmates rubbeln Auto auf Hochglanz.
Nach einem Blick auf die Fotos ahnte ich: Mit Sachbeschädigung hat dies hier nichts zu tun. Körperverletzung vielleicht? Stellt sich die Frage: Welcher Körper? Aber urteilen Sie selbst.

Produzent dieses Films sind „Los Banditos“.
Nein, das ist keine Tanzmusikkapelle. Die haben schon so erfolgreiche Videoclips wie  „Wir woll’n Sommer“ (von dem weltweit bekannten Sänger Clueso) produziert.
Das halte ich für kulturell wertvoll. Deshalb erwähne ich die hier auch. Mia Gray von Candy 6 unterstützt auch die Kultur.
Die Nacktkörperkultur.
Sie posiert nackich auf Plakaten für eine Anti-Pelz-Kampagne. Honi soit qui mal y pense. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Jetzt fällt´s mir wieder ein. „Privat Akt“ hieß das Lied. Und es war nicht von Candy 6, sondern von oben genannter Protagonistin.

Übrigens – mehr zu Candy 6 (oder Candy six) gibt´s hier.

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