18 Jan 2011

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Fäkalien TV: DSDS

DSDS

Alle Jahre wieder: Ein Fest für die Liebhaber von Schmuddeltalks und Castings – die siebente Staffel von DSDS hat begonnen. Mit einem Paukenschlag wurde das Niveau des Gossen-TV auf einen bisher nie gewesenen Tiefstand abgesenkt, indem man einen Kandidaten vorführte, der sich eingenässt hatte.

Schmuddel-Juroren und Trash TV: DSDS

Was natürlich eine Steilvorlage für Bohlen war: „Hast du etwa in die Hose gepieselt?“. Und gleich danach eine große
Ration Lebenshilfe: „Pass auf. Nach dem Rausholen musst du ihn gut abschütteln und wenn das noch immer nicht reicht: R-O-T-A-T-I-O-N”. Welt Online kommentiert: “Schlimmeres Trash-TV geht wirklich nicht. Spätestens hier wird deutlich: Nicht die Kandidaten, sondern der Juror Dieter Bohlen ist peinlich.”

Deppen der Nation

Allerdings muss die Frage gestattet sein, welches echte Talent sich denn an das Kloaken-TV wendet und sich dem Urteil und damit den Pöbeleien und Anzüglichkeiten dummdreister Juroren aussetzt. Die TV-Macher von RTL argumentieren, dass niemand mehr überrascht sein darf, wenn er feststellt, dass das Fernsehen ihn zum Deppen der Nation macht.
Handelt es sich hier also um Dilettanten und Zurückgebliebene?
Und wer sieht sich eigentlich so einen Schmutz an?
Grenzdebile Pisaopfer, die sich einerseits daran aufgeilen, wie dümmliche Kandidaten bis auf die Knochen blamiert und fertiggemacht werden, andererseits aber von sich selber glauben, sie seien etwas Besseres?

Eins dürften jedoch alle Beteiligten verstanden haben:
Die Menschenrechte werden jedes Mal vor Beginn der Sendung in der Studiogarderobe abgegeben.

Nachtrag:
Warum mir jetzt gerade Albert Einstein einfällt, weiß ich auch nicht genau:

„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“

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