18 Okt 2010

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HGich.T – Unterschichten Un-Kultuhr?

Ich weiß gar nicht mehr, wann und wieso ich darauf gestoßen bin. Wahrscheinlich war´s ein Fehlklick bei YouTube – eine Begegnung der besonderen Art. Mit HGich.T und Klospülung.  Oder Tutenchamun? Egal. Die Texte sind jedenfalls intelligent und tiefschürfend:

„ …ein polizist steht mit seinen eltern da
mit seinen Eltern da will er nach haus…
ein polizist steht mit seinen eltern da aaahhh…
mit seinen Eltern uuuhhh… will er nach haus…
ich hab mich angeschnallt, ja! ja
ich ich hab mich weggeknallt, ja! ja
ich hab mich voll verknallt, ja! ja
ich bin gar nicht da, ja! ja
ick bin ne fata morgana, ja! ja
all die dummen schweine, ja! ja
All die boring schweine, ja! ja
gehen an der leine, ja! ja
all die boring schweine, ja! ja
hören gar kein goa, ja! ahh…
goa goa hhh.., ahh…
hare hare rama, ja! a…
hare hare goa, ja! aahh..
hare hare rama, ja! ahh
goa goa hare,
hare…”

(Auszug aus Tutenchamun)
Besonders gelungen auch dieses hier: Hauptschuhle.

Würde angesichts eines solch genialen Werkes irgendjemand auf die Idee kommen, es als infantilen Fäkalklamauk zu
bezeichnen? Und die darauf enthaltene Musik – oder besser: Klänge – nach denen man erst mal duschen oder am besten gleich Waschzwang kultivieren möchte als völlig krank?
Hunderttausende YouTube-Nutzer, die staunend die Videoclips von HGich.T ansehen (“Tutenchamun” mit bisher über einer halben Million Aufrufen), fragen sich: “Funktionieren HGich.T eigentlich auch, wenn man die charismatischen Künstler nicht sieht?“ Mit „charismatisch“ meine ich insbesondere den offensichtlich inkontinenten Hauptakteur, der mit Windel und Warnweste bekleidet desorientiert und ekstatisch zuckend durch den Film hüpft.
Hier hat doch nicht etwa jemand eine neue Geschäftsidee kreiert, nämlich aus Scheiße Butter zu machen?
Ich meine: Die Geschmeidigkeit stimmt schon.

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