5 Dez 2010

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Weihnachten 2010: Stille Nacht, Owi lacht

Da ist sie wieder – die Vorweihnachtszeit. Völlig unerwartet und mit neuartiger Musik kommt Weihnachten auf uns zu – z. B. “Last Christmas” im Supermarkt oder “Jingle Bells” in der Einkaufspassage.
Und dann gibt´s da noch die Weihnachtsmusik für Gothic-Wave-Electro-Fan oder Drafi Deutscher Liebhaber: Frohes Fest mit Unheilig.
Die völlig neue Interpretation mit der Wahnsinnsstimme des Grafen lässt die altbekannten Weihnachtslieder in einem neuen Licht erscheinen. Und man kann fast alle Lieder schon beim ersten Hören mitsingen – kennt man den Text doch noch aus den Kindertagen.

Mitsingen?
Massenkompatiblität oder Schlagertümelei an Weihnachten?
Dieses Album ist schwer zu bewerten, da die neue Interpretation von Weihnachtsliedern nicht jedermanns Sache ist. Dem Einen gefällt es sehr gut, der Andere entdeckt einen Hauch von Blasphemie.
Produziert wurde das Album von Bernd Heinrich Graf (“Der Graf”) welcher auch für den fulminanten Gesang verantwortlich zeichnet: Eine Stimme, die in ihrer erschütternder Tiefe und einflüsternder Samtigkeit an die ergreifende Bruststimme von Till Lindemann von “Rammstein” erinnert.
Mein Tipp lautet auf jeden Fall, vor dem Verschenken in die CD ´reinzuhören, denn so Manchem mag die Neuvertonung als zu wenig innovativ erscheinen. Zu unterschiedlich auch die diversen Musikstile der einzelnen Titel.
Musikalisch jedoch kommen Unheilig Freunde und Rammsteinsympathisanten voll auf ihre Kosten.

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